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Top Thema Effekt von Thymus

von Dr. med. Karl G. Theurer

Bei den aktuellen Aktivitäten zum Schutz vor der pandemischen Erkrankung Covid-19 wird ein wichtiger Baustein leider völlig ignoriert: Die Rolle des Immunsystems. Man versucht, die Bevölkerung durch Kontaktsperren, Mund-Nase-Masken, Desinfektionskampagnen und weiteren Maßnahmen vor dem Coronavirus zu schützen. Doch das lebenswichtige Fundament der Körperabwehr wird - wenn überhaupt - nur am Rande diskutiert.

Die Rolle des Immunsystems sollte bei jeder Prophylaxe wie auch bei jeder medizinischen Behandlung zentral im Fokus stehen. Starke Abwehrkräfte können dafür sorgen, dass eindringende Erreger eliminiert werden, bevor sie sich im Körper vermehren, eine Krankheit manifestieren und infektiös werden. Bei einem Ausbruch kann ein funktionierendes Immunsystem mit seinen Selbstheilungskräften die Schwere der Erkrankung beeinflussen und die Genesung beschleunigen.

Eine der das Immunsystem bildenden Komponenten ist die hinter dem Brustbein gelegene Thymusdrüse. Sie gilt als die „Schule der T-Zellen“, denn hier werden diese T-Lymphozyten zu hochspezialisierten Abwehrzellen ausgebildet, die schadhafte Zellen identifizieren und zerstören können. Gleichzeitig lernen regulatorische T-Zellen, überschießende Angriffe auf gesunde Körperzellen zu verhindern. Weiterhin produziert die Thymusdrüse verschiedene Peptide wie Thymomodulin, Thymostimulin, Thymopentin, Thymulin und Thymosine.

Diese immunmodulierenden Peptide können eine wichtige Rolle für Prophylaxe und Therapie von Krankheiten spielen. Das Problem ist, dass sich die Thymusdrüse im Erwachsenenalter stetig zurückbildet. Bei einem 50jährigen Menschen liegt ihre Leistungsfähigkeit nur noch bei 20 Prozent, beim 70jährigen findet sich nur noch eine minimale Restfunktion. Durch die Immunoseneszenz, also die mit dem Alter abnehmende Immunfunktion, steigt die Anfälligkeit für Infektionen. Dass die Thymusdrüse in jungen Lebensjahren am stärksten ist und am aktivsten arbeitet, mag einer der Gründe sein, warum Kinder sehr viel seltener an Covid-19 erkranken und wenn, nur leichte Symptome zeigen.

Bei älteren und vor allem bei immungeschwächten Patienten ist es sinnvoll, die nachlassende Drüsen-Funktion auszugleichen, zum Beispiel mit Thymus-Dilutionen aus der Organotherapie. Die Wirkung der unterschiedlichen Thymuspeptide wurde in vielen Studien belegt. So fand man bei Anwendung des Peptids Thymosin ?1 bei Krebspatienten Hinweise auf ein reduziertes Mortalitätsrisiko und weniger Rezidive. Weiterhin wurden die immunstimulierenden Effekte und damit das Potenzial in der Behandlung von Immunschwächezuständen belegt, ob bei akuten oder chronischen Erkrankungen. Thymosin ?1 beeinflusst zudem die Funktion der regulatorischen T-Zellen und trägt damit entscheidend zum Erhalt der Toleranz gegenüber körpereigenen Zellen bei. Bereits 2002 wurden Patienten mit dem Severe acute respiratory syndrome (SARS) mit Thymosin ?1 behandelt, was zur effektiven Reduktion der Krankheitsausbreitung beitrug. Auch für die Peptide Thymopentin und Thymulin konnten immunstimulierende Effekte nachgewiesen werden.

Thymus spielt demzufolge eine wichtige Rolle für die Immunabwehr. Um sie zu stärken, ob als prophylaktische oder therapeutische Maßnahme, eignet sich in der medizinischen Praxis als Injektionspräparat Neythymun® Nr. 29 f+k mit juvenilem und fötalem Thymusdrüsenanteil. Eine entsprechende Kur kann durch den Patienten selbst ergänzt und fortgeführt werden mit der Einnahme von NeyVit® Nr. 29 Thymus. Die magensaftresistenten Tabletten liefern neben dem Extrakt aus der Thymusdrüse das essentielle Spurenelement Selen sowie Vitamin D3.

Selen spielt u. a. eine wichtige Rolle als Antioxidans und somit beim Schutz vor freien Radikalen. Selenoproteine sind entscheidend für die unspezifische, angeborene Immunabwehr, die als Sturmtruppe des Körpers im Hintergrund lautlos Keime abwehrt. Sie sind aber auch wichtig für die spezifische, adaptive Immunabwehr, die sich nach der Geburt entwickelt und Immunität schaffen kann. Laut einem in Nutrients veröffentlichten Artikel erhöht Selen zudem die Resistenz gegen Virusinfektionen und kann beitragen, die Mutation von Viren zu verhindern.

Vitamin D ist ebenfalls essentiell für eine funktionierende Immunabwehr. So berichteten Forscher der Queen Mary University in London schon 2017, dass damit Atemwegsinfektionen verhindert werden können: Vitamin D verstärke vermutlich die Bildung antimikrobiell wirkender Peptide und induziere weitere Mechanismen des angeborenen Immunsystems.

Grunderkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehen häufig mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Gleiches gilt auch für ältere Menschen, bei denen ebenfalls häufig Vitamin-D-Mangel anzutreffen ist und die zu den Covid-19-Risikogruppen zählen. Der Ernährungsmediziner Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim in Stuttgart hat 30 Studien ausgewertet und ein Vitamin-D-Defizit als möglichen Indikator für den Schweregrad und die Mortalität bei einer Covid-19-Erkrankung identifiziert.

Die Komposition von NeyVit® Nr. 29 Thymus ist somit geeignet, das Immunsystem auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen und damit vor Infektionen zu schützen und Heilung zu fördern. Dies betrifft nicht nur das Coronavirus, sondern ebenso Grippeviren und sonstige Krankheitserreger.

 


Langfristig gut unterstützt:
Die Biomolekulare vitOrgan-Therapie (BvT) hat eine Langzeitwirkung, nach zehn bis zwölf Wochen Behandlung stellt sich das endgültige Ergebnis nach und nach ein. Das hat den Vorteil, dass nicht dauerhaft an eine Tabletten-Einnahme gedacht werden muss.
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