Anwendungsgebiete / Männer Frauen Gesundheit

Frauen - und Männergesundheit

Erst seit einigen Jahren befasst man sich mit der Gendermedizin und stellte daraufhin fest, dass es nicht nur Erkrankungen gibt, die geschlechterspezifisch sind, sondern auch Krankheiten völlig anders erlebt werden, was oft zu Fehldiagnosen führt. Ein Beispiel stellt der Herzinfarkt dar, der beide Geschlechter zwar betreffen kann, aber bei Frauen oft „zufällig“ entdeckt wird, da sie schmerzunempfindlicher sind und häufiger unter atypischen, vagen Sympotmen leiden. Männer leiden dagegen häufiger am typischen Vernichtungsschmerz im Brustbereich und holen sich dadurch auch häufiger sofort Hilfe.

 

Frauengesundheit:

Die Gesundheit von Frauen umfasst spezifische Aspekte, wie reproduktive Gesundheit und Prävention von Brust- und Gebärmutterhalskrebs. Frauen haben oft unterschiedliche hormonelle Veränderungen im Laufe ihres Lebens, die Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen, Mammographien und die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts sind wichtige Aspekte der Frauengesundheit. Zudem sollten Frauen sich bewusst sein, dass sie ein erhöhtes Risiko für Osteoporose haben, was eine adäquate Knochengesundheit erfordert.

Männergesundheit:

Die Gesundheit von Männern wird oft durch spezifische Herausforderungen geprägt. Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes sind häufige Gesundheitsprobleme bei Männern. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ein gesunder Lebensstil sind entscheidend für die Prävention. Darüber hinaus sind Männer oft weniger bereit, über ihre Gesundheitsprobleme zu sprechen, was zu verzögerter Diagnose und Behandlung führen kann. Sensibilisierung für die Bedeutung der eigenen Gesundheit und Offenheit gegenüber medizinischer Versorgung sind Schlüsselfaktoren.

Aber auch viele Medikamente werden unterschiedlich bei Mann und Frau verstoffwechselt und können so auch anders wirken. Die Gesundheit von Männern und Frauen weist sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede auf, die eine gezielte Betrachtung und Ansprache erfordern.
Die subtile Anpassung auf zellulärer Ebene könnte dabei helfen, das Gleichgewicht im Organismus zu fördern und die Gesundheit von Männern und Frauen individuell zu unterstützen.

Pflege und Erhaltung der Gesundheit

Für Frauen

  1. Brustkrebsvorsorge: Regelmäßige Mammographien und klinische Brustuntersuchungen sind entscheidend für die Früherkennung von Brustkrebs.
  2. Stressreduktion: Durch die Doppelbelastung Familie und Beruf erleben Frauen ein vermehrtes Aufkommen von psychischen Erkrankungen, wie z.B. Burnout. Auch Herzkreislauf-Erkrankungen kommen deswegen immer häufiger bei Frauen vor.
  3. Zur Vermeidung von Lungenerkrankungen sollten Umweltgifte, Feinstaub und Rauchen gemieden werden.
  4. Infertilitätsprävention: Frauen, die eine Schwangerschaft anstreben, sollten frühzeitig eine gynäkologische Untersuchung durchführen lassen, um mögliche Fertilitätsprobleme zu erkennen. Ein gesunder Lebensstil kann die Fruchtbarkeit fördern.

Für Männer

  1. Prostatakrebsvorsorge: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, einschließlich des Prostata-spezifischen Antigens (PSA)-Tests und rektaler Untersuchungen, können bei der Früherkennung von Prostatakrebs helfen.
  2. Gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss sind entscheidend, um das Risiko für Prostata. und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.
  3. Infertilitätsprävention: Männer, die Vater werden möchten, sollten potenziell schädliche Umwelteinflüsse vermeiden wie z.B. Elektrosmog, Handystrahlung, Feinstaub, um die Zeugungsfähigkeit zu erhalten.

Erkrankungen und Symptome

Für Frauen

  1. Brustkrebs: Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen. Genetische Faktoren spielen hier genauso eine Rolle wie auch Hormonpräparate, Ernährung, Umweltfaktoren und Immunsystem.
  2. Psychische Erkrankungen: Frauen haben ein höheres Risiko an Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue Syndrom (ME/CFS) zu erkranken, als andere Personengruppen. Dabei mögen vielleicht auch die Mehrfachbelastung, Familie, Haushalt, Beruf, Angehörigenpflege immer noch eine große Rolle spielen.
  3. Lungenerkrankungen nehmen einen immer größeren Anteil bei Frauen ein. Hier spielt vor allem COPD eine immer größer werdende Rolle.
  4. Infektionskrankheiten führen nicht selten zu Infertilität bei Frauen. Da sexuell übertragene Erkrankungen in Deutschland wieder ansteigen, empfiehlt es sich, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen, bei frühem Verdacht sofort einen Gynäkologen aufzusuchen und eine Therapie zu beginnen.

Für Männer

  1. Herz-Kreislauferkrankungen: Stellen nach wie vor die häufigste Todesursache bei Männern dar. Beeinflussbare Risikofaktoren für die Entwicklung von Herz-Kreislauferkrankungen sind Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus.
  2. Prostataerkrankungen: Dazu gehören gutartige Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie), Prostatakrebs (Prostatakarzinom) und Prostatitis, die Entzündung der Prostata.
  3. Infertilität und Erektionsstörungen: Probleme mit der Zeugungsfähigkeit (Infertilität) und Erektionsprobleme können die Lebensqualität von Männern beeinträchtigen.
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